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«Man kann fast alles anstellen mit dieser Formation.»

Tobias von Arb im Interview
Chorus Magazin

«beachtliche Flexibilität», «innige Atmosphäre»

Sigfried Schibli in der BaZ über Beethovens Missa solemnis mit Cantate Basel    

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«Lachrimae»

Herbstkonzert

14./15. November 2026, 17 Uhr
Kirche Oberstrass, Stapferstrasse 58, 8006 Zürich

Der Zürcher Singkreis widmet sich zwei selten aufgeführten Meisterwerken des musikalischen Barock: dem „Requiem à 15 in Concerto“ von Heinrich Ignaz Franz von Biber und den „Sestina“-Madrigalen von Claudio Monteverdi.

Biber – der unterschätzte Meister aus Salzburg

Heinrich Ignaz Franz von Biber, ab 1671 an der Salzburger Hofkapelle tätig, wurde von Paul Hindemith als „grösster deutscher Komponist vor Bach“ und „Paganini des 17. Jahrhunderts“ bezeichnet – und ist bis heute zu wenig bekannt. Sein Requiem steht ursprünglich in der für Kirchenmusik seiner Zeit ungewöhnlichen Tonart A-Dur, bedingt durch eine tief gestimmte Orgel. Der Zürcher Singkreis hat das Werk neu herausgegeben und für die Blasinstrumente spielbarer nach B-Dur transponiert. Für die Erstaufführung dieser neuen Partitur konnte das Zinken-Posaunen-Ensemble „Les Cornets Noirs“ gewonnen werden. 

Monteverdi – Trauer um eine Sängerin

Die „Sestina“-Madrigale besingen die „Tränen des Liebenden am Grabe der Geliebten“. Sie entstanden vermutlich nach dem Tod der neunzehnjährigen Sängerin Caterina Martinelli, genannt „La Romanina“, die Monteverdi kurz vor der Premiere seiner Oper „L'Arianna“ an den Pocken verlor – eine Rolle, die er eigens für sie geschrieben hatte. Die fünf Stimmen erklingen abwechselnd chorisch und solistisch, begleitet von Violinen, Gamben, Zinken und Posaunen.

Weitere Werke (instrumental):

John Dowland (1563 - 1626) - Lachrimae amantis

Joannes Baptista Dolar (um 1620–1673) - Sonata à 13

Mitwirkende

Zürcher Singkreis, Les Cornets Noirs (Zinken und Posaunen) und Voces Suaves, eines der international gefragtesten Vokalensembles für Alte Musik.

 

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